Großer Reise-Bericht

von Andrea- & Rebecca H.

Dieser Bericht, wurde Winnetou4.de von den Verfassern und Teilnehmern der Kroatien-Reise 2005, für die Veröffentlichung auf unserer Webseite zur Verfügung gestellt und Inhaltlich vom Webmaster und Betreiber, nicht verändert oder berichtigt - Ausgenommen ist lediglich, die Gestaltung!


Kroatien 21.05. – 03.06.05

 

Auf Winnetous Spuren: Reisebericht einer einmaligen Fanreise

 

„Auf Winnetous Spuren“ – das war eigentlich die Betitelung einer 10-tägigen Busreise eines kroatischen Reiseveranstalters. Daran wollten wir (meine Nichte Rebecca und ich) vom 21.05 – 30.05.05 teilnehmen. Seit unserer Anmeldung im Januar zählten wir schon die Tage endlich einmal das „Winnetouland“ zu sehen. Wie enttäuscht waren wir, als uns am 16. April die Absage erreichte. Ich versuchte über das Pierre-Brice-Forum für diese Reise zu werben, denn sie war mangels Beteiligung abgesagt worden. Auf meinen "Hilferuf“ meldete sich „Silverpit“, auch ein begeisterter Karl-May-Film-Fan, der schon mehrfach in Kroatien war und die Drehorte gut kennt. Nach Mails und Telefonaten stand fest: Wir wollen zusammen mit dem Auto nach Kroatien fahren! Wie gut, dass es Internet gibt. Auch Winnetou4, Makimoteht alias Georg Fennen kontaktierte Silverpit um mitzufahren. Der fünfte im Bunde war ein guter Bekannter Silverpit's aus Landshut.

So ging es dann am 21. Mai von Oberhausen in Richtung München los. Der erste Halt war die Ohligser Heide bei Hilden. Dort wurde gefrühstückt und wir nahmen Georg mit. Uns dreien war schon etwas komisch zumute, denn wir kannten uns gar nicht und wussten nicht ob so alles klappen würde. Verschiedene Charaktere trafen aufeinander, galt es doch die nächsten 14 Tage miteinander zu verbringen. Ein Wagnis: was würden wir am Ende der Reise dazu sagen können?

In München schliefen wir erst einmal bei Silverpit. Dort trafen wir auch zum ersten Mal Manfred. Den ganzen Nachmittag und Abend wurde gefachsimpelt, Filme und Bilder von Kroatien angesehen und praktische Dinge für die Reise erläutert. Spät in der Nacht ging es dann ins Bett.

Um 7oo Uhr morgens war dann die ganze Gruppe reisefertig und es ging los Richtung Rijeka. Die zwei Wagen fuhren unabhängig voneinander da wir nicht in „Kolonne“ fahren wollten.    Am Mittag trafen wir dann in Rijeka, d.h. in Grobnicko polje ein. Dort hatten wir uns am Motodrom, dem ehemaligen Fort Niobara, verabredet. Wie groß war unsere Enttäuschung: es war Sonntag; Ausflugs- und Hobbyzeit; eine Cart-Bahn dröhnte neben uns, an uns vorbei fuhren schnelle Motorräder die zum Motodrom wollten, und ewiger Fluglärm der startenden und landenden Flugzeuge auf dem Rollfeld, das ja vor 40 Jahren als „Präriestandort“ fungierte. Eine Prärie mit angreifenden Indianern oder ein Fort der Amerikaner; schwer vorstellbar; ach ja, die Kiesgrube gegenüber vergaß ich. Anhand mehrerer Fotos rekonstruierten wir im Geiste die verschiedenen Szenen.

Nach einer halben Stunde trafen auch die anderen ein und wir fuhren gemeinsam über holprige Feldwege, vorbei an einigen maroden Hütten mit Schafen Richtung Butlers Farm, heutiges Militärgelände. Silverpit sei Dank: er hatte keine Scheu seine Filmbücher zu zeigen. So durften wir ein paar Fotos „schießen“. Gebäude waren von der Fotografie ausgenommen und natürlich durften wir dort auch nicht herumlaufen wie wir wollten, doch immerhin war der Ort dort schon einmal etwas ursprünglicher als das Motodrom.

Danach ging es dann in die Berge von Platak. Ohne Silverpit hätten wir den Standort des Ponkadorfes sicher nicht gefunden. Endlich mal ein Drehort, der heute noch genauso ursprünglich ist wie damals. Dort begannen wir vorhandene Steine auf Fotos zu suchen und Filmsequenzen nachzustellen.

Ein weiteres Ziel dieses Nachmittages war noch das Dorf der Schoschonen aus „Unter Geiern“. Wo stand Old Surehand noch einmal am Pfahl um seine Schießkünste zu zeigen? Auch wenn dort viele Sonntagsausflügler weilten war es ein schöner Abstecher.

Zuletzt fuhren wir noch weiter zum ehemaligen Dorf der Assiniboins. Der Hügel von dem Winnetou herunter ritt, um seinem Blutsbruder Ribanna vorzustellen., ist noch wie damals grün und bewaldet. Für mich ein wunderbarer Drehort, der noch seinen Reiz durch die untergehende Sonne bekam.

Völlig erledigt kamen wir danach, dank Silverpit, in unserem Quartier, eine kleine Privatpension in Cavle die völlig neu eingerichtet war, an. An diesem Abend lagen wir früh im Bett, um am nächsten Tag ausgeschlafen zu neuen Erkundungen aufzubrechen.

Auch am nächsten Morgen war es wieder Silverpit zu verdanken, dass wir die Landebahn bei Grobnicko polje befahren, Videos drehen und Fotos „schießen“ durften. Es war das erste mal, dass ich mit meinem Wagen eine Start- und Landebahn für Flugzeuge befuhr; ein schönes, befreiendes Gefühl.

Danach fuhren wir in das Gebiet um den Berg Kamenjak. Wieder über kleine Schotterwege kamen wir zur Stelle des Planwagentrecks aus „Winnetou I“. Der üppige Pflanzenwuchs erschwerte ein wenig die richtigen Fotoeinstellungen, doch die Abgeschiedenheit und Ruhe  der Orte dort ließ Jeden so seinen Gedanken nachhängen. Zurück auf der Straße ging es noch zum Kiowadorf, dem Gefangenenlager von Winnetou aus „Winnetou I“. Meine Güte haben wir Steine gesucht. Aber unsere Suche war nicht erfolglos: Die Steine, hinter denen Old Shatterhand lag und mit einem Baumstamm die Wache des Lagers niederschlug, waren nach langem hin und her doch zu erkennen.

Nach so vielen Drehorten, die wir, nebenbei bemerkt, während der Busreise nie gesehen hätten, machten wir uns auf den Weg zu den Plitvicer Seen, d.h. Silverpit und Manfred fuhren schon einmal nach Starigrad-Paklenica voraus. So waren wir drei „Nicht-Kroatien-Kenner“ nun auf uns allein gestellt. Kein Problem; wir fanden die Plitvicer Seen und auch das Quartier, das uns empfohlen wurde.

Noch am Abend besuchten wir, nachdem sich die Sonne nach einem grauen Tag endlich einmal blicken ließ, noch die Wiese, auf der die Szene gedreht wurde, bei der sich Winnetou und Old Shatterhand von dem „Großen Wolf“ und seinen Kriegern im „Schatz im Silbersee“ verabschiedet. Auch ein Ort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, aber gerade deswegen herrschte hier eine wunderbare Atmosphäre.

Danach fanden wir ein Restaurant mit fast ausschließlich deutschem Publikum und hervorragender Küche.

Um die Plitvicer Seen hat sich der Tourismus ausgebreitet. Man muss nicht in den drei großen Hotels ein teures Zimmer mieten. Es gibt dort mittlerweile viele kleine, oft neu gebaute Pensionen, die schon fast bayrisches Aussehen haben.                                  

Nach dem ausgiebigen Mahl und einem lustigen Abend ging es dann ins Bett.

Wie waren wir enttäuscht, als wir am nächsten Morgen um 7oo Uhr vom Trommeln des Regens wach wurden. Bis 9oo Uhr warteten wir noch, doch dann brachen wir auf. ---Zum SILBERSEE!!!

Gut gelaunt und mit viel Fröhlichkeit „drehten“ wir auch einige Filmszenen am Fuße des Silbersees. Allerdings mussten wir immer wieder warten, denn die Touristen strömten nun, da es trocken war, zur Touristenattraktion.

Am großen Wasserfall, wo Winnetou oft auf seinem Pferd gefilmt wurde, verweilten wir so lange, bis wir ganz alleine waren. Das dauerte geraume Zeit. Danach machten wir uns auf den Weg über einen Wanderpfad den gesamten Nationalpark, d.h. seine Seen zu erkunden. Erst gegen 17oo Uhr erreichten wir die Nationalparkbahn, die uns wieder zum Eingang brachte. Für den nächsten Morgen beschlossen wir, noch einmal zu Beginn des Tages den attraktivsten vorderen Teil des Parks mit Silbersee, Wasserfall und Schatzhöhle zu erkunden. Dies können wir jedem Besucher nur wärmstens empfehlen.

Es war ein einzigartiges Erlebnis. Schon um 7oo Uhr, da öffnete der Park, waren wir dort. Die Sonne strahlte nun vom wolkenlosen Himmel und nur zu dieser Zeit ist der große Wasserfall im Sonnenlicht. Der „Silbersee“ funkelte in wunderschönem blau-grün und der Blick aus der Höhle konnte nicht schöner sein. Wir waren bis fast 830 Uhr die einzigen Besucher und konnten unserer Fantasie und Erinnerungen freien Lauf lassen. Hier wurde uns bewusst, wie viel mehr wir von dieser Reise hatten als von einer Busrundtour.

Gegen 930 Uhr machten wir uns dann auf Richtung Starigrad-Paklenica. Im CD-Spieler natürlich die Musik von Martin Böttcher, fuhren wir durch herrliche (Prärie-) Landschaften. Alles unverbaut, keine Strom- oder Telefonmasten; hier könnte man immer noch herrliche Winnetoufilme drehen.

Gegen Mittag überquerten wir das Velebitgebirge und genossen von einem Parkplatz aus den unvergesslichen Blick über die Adriaküste. Hier machten wir auch Bekanntschaft mit dem Phänomen der Bora-Winde. Nur mit Mühe konnten wir uns gegenseitig verstehen. Dabei war es aber herrlich warm.

Kurze Zeit später erlebten wir die Straßenbaumaßnahmen der Kroaten: zuerst war die Landstraße wunderbar neu geteert und gut befahrbar mit 100 km/h; da plötzlich, ca. 500 m Schotter, fraglich ob es dahinter überhaupt noch weiterging, zumal hier kein einziges Auto zu sehen war. Zum Glück: es ging noch weiter. Wenige Meter entfernt standen Maschinen und Baufahrzeuge am Rand, doch es war gar keine Straße zu sehen, also mussten wir da fahren, wo wir den Weg vermuteten. Das alles waren Zustände, die wir aus Deutschland gar nicht kannten, ebenso, dass man überhaupt jeden Feldweg fahren durfte, wenn es gerade ging. Nicht bewusst war uns, dass wir ganz nahe am Pueblo-Plateau vorbeifuhren und diese Strecke noch oft benutzen würden.

Gut gelaunt kamen wir bei „Kata“ an. Mit einer Palme vor dem Haus vermittelten diese Appartmani südländisches Flair. Die Herzlichkeit der Bewohner tat noch das Ihre dazu und so fühlten wir uns rasch heimisch.

Zunächst hieß es dann: auspacken und akklimatisieren. Silverpit und Manfred waren auf ihrem Lieblingsberg, dem Mali Alan. So warteten wir einige Zeit auf sie, um dann doch Richtung Adria-Strand zu fahren, um die ehemalige Stadt Tulsa zu suchen und den Ort, an dem Fred Engel auf Old Shatterhand im „Schatz im Silbersee“ traf. Jeder Olivenbaum wurde begutachtet und es wurde überlegt, welcher wohl älter als 40 Jahre sein mochte.

Als wir zu unserem Quartier zurückkehrten, waren Silverpit und Manfred wieder da. Wir gingen nach diesem langen Tag in ein nahe gelegenes Restaurant, das fortan unser „Stammlokal“ werden sollte, und wo man gut und günstig essen und trinken konnte.

Am nächsten Tag, nun schon der fünfte unserer Reise, ging es zum Pueblo-Plateau. Durch die Straßenbaumaßnahmen gab es keine Möglichkeit mit dem Wagen dorthin zu kommen, da eine sehr hohe Fräskante die Einfahrt zum Weg unmöglich machte. Wie froh waren wir, dass Silverpit uns dort absetzte und uns später wieder abholte.

Den ganzen Vormittag verbrachten wir an diesem filmgeschichtsträchtigen Ort, suchten wieder Steine um Filmszenen zu rekonstruieren und fanden sogar noch Überreste der Betonfundamente für einen der Totempfähle. Jeder hing dort seinen Gedanken nach und genoss das wunderbare Wetter.

Am Mittag fuhren wir noch zum Eisenbahnercamp aus „Winnetou I“. Der Bahndamm, an dem damals gebaut wurde, ist hier noch sehr gut sichtbar und auch der Weg auf dem der Treck unter Führung von Old Shatterhand und dem „Kleeblatt“ Sam Hawkins, Dick Stone und Will Parker, ins Lager kam ist noch vorhanden. Viele Bilder und Filmbücher wurden mit der Umgebung verglichen und so fanden wir die Einstellung für die Ankunft von Winnetou und Klekih-petra (erster Blickkontakt Old Shatterhands und Winnetous) mit anschließenden Verhandlungen und auch die Ermordung des „Weißen Vaters“.

Der Ehrgeiz Silverpits, uns mit dem Auto bis ganz an den Bahndamm zu fahren, bezahlte er mit dem Verlust eines Bodenblechs am Auto, doch durch den Bau einer provisorischen Rampe, konnte das schleifende Blech wieder befestigt werden. Schließlich kehrten wir erschöpft zum Quartier zurück.                                                                                   Am nächsten Morgen fuhren wir zum ersten Mal den Mali Alan hinauf. Dort trafen wir auf Tomislav, einen ehemaligen kroatischen Soldat, der uns über die Geierwiese zur Sterbewiese von Winnetou III führen sollte.

Meine Güte war das eine Kraxelei. Freeclimbing war gar nichts dagegen. Schlangen kreuzten unseren Weg und die Gewissheit, dass einige Meter neben unserem Weg noch Minen liegen konnten trug nicht zu unserer Beruhigung bei. Tja, fast schien es mir wie in den Winnetou-Filmen: Eine Reisegruppe von 5 Personen auf einem schwierigen und teilweise gefährlichen Weg mit Scout (Tomislav). Es war ein einmaliges Erlebnis mit einer tiefen Verbundenheit der Gruppe. Alle nahmen aufeinander Rücksicht, halfen gegenseitig die Felsen zu erklimmen und warteten, wenn jemand eine Pause benötigte. Allen voran unser „Scout“, der darauf achtete, dass es allen gut ging. Am Ziel, die Sterbestelle Winnetous, bzw. etwas oberhalb davon, holte Tomislav Wasser für alle, denn es war eine außerordentliche Hitze ohne Schatten dort am Berg.

Nach einer ausgiebigen Pause, in der die Männer einen Brief an eventuelle Nachfolger verfassten und an einen Baum hingen, begann der Abstieg, der zum Glück nicht mehr so beschwerlich war. Silverpit begleitete Tomislav wieder zurück während wir auf der „Minensterbewiese“ eine Pause machten mit Indianertanz von Georg, während Rebecca dazu „trommelte“. Leider kam für Manfred die Sonne nicht mehr wieder. Er wollte die Felsen noch einmal im Sonnenlicht fotografieren.

So machten wir uns auf den Rückweg zum Wagen, von wo wir nach einer längeren Pause auf die andere Seite des Berges zur Gräberwiese liefen. Oh, wie kläglich sahen die Gräber von Nscho-tschi und Intschu-tschuna aus. Nur noch zwei verbreiterte Steinhaufen waren übrig geblieben.

Woher nahm Georg nach den vorhergegangenen Strapazen noch die Energie? Er ging nämlich daran die Gräber wieder herzustellen. Mit den Worten „Aber wir wollen den Stein nicht liegen lassen.“ („Der Schatz im Silbersee“ Szene: Zweikampf Old Shatterhand mit „Großer Wolf“) stemmte er die dicken Felsbrocken hoch und schleuderte sie auf die Haufen. Etwa 45 Minuten ging das so, bis alle Steine auf zwei Haufen verteilt waren und man die Gräber wieder als diese erkennen konnte. Zwar waren sie nicht mehr so hoch wie in den Filmen, denn viele Steine sind im Laufe der Jahre abhanden gekommen, aber man konnte sich wieder die einstige Größe und Form vorstellen. Da sich auch hier die Sonne nicht mehr zeigen wollte, fuhren wir dann spät am Nachmittag wieder zurück zu unserem Quartier.

Nach einer abendlichen Stärkung fielen wir in unsere Betten.

Am nächsten Tag ging es per pedes in die Paklenica Schlucht, ein Drehort der von Natur aus eigentlich sehr schön sein könnte, doch durch den Tourismus an seiner ursprünglichen Schönheit verliert. Hunderte Alpinisten „hingen“ an den Wänden, die Shuttle-Busse brachten die Kletterer vom Eingang des Parks bis zur besonders attraktiven Schlucht. Aber gerade im vorderen Teil ist das ehemalige El Doro aus „Schatz im Silbersee“ zu finden, eine alte verfallene Steinhütte. Heute ist dort alles sehr verwachsen.

Außerdem kann man in diesem Teil der Schlucht den Ort des Postkutschenüberfalls, ebenfalls aus „Schatz im Silbersee“, wieder erkennen und auch die Stelle, wo Winnetou und Old Shatterhand die Leichen aus der Kutsche finden. Durch den dichten Bewuchs ist heute die Szene schwerer vorstellbar, aber durch die Felsformation noch deutlich zu erkennen. Interessant war dieser Ausflug dadurch, dass wir diese Stelle nun das erste mal sehen konnten. Doch wir waren ja nicht im Kreise Gleichgesinnter und die Schlucht so „überlaufen“, dass wir uns zurücksehnten in die Einsamkeit der Berge.

Am Abend hatten wir noch ein besonderes Erlebnis. Wir fuhren nach Rovanjska, um dort den Sonnenuntergang zu fotografieren und zu filmen, der am Ende von „Winnetou I“ und „Winnetou III“ zu sehen ist. Natürlich diskutierten wir zunächst wieder rege, von welcher Stelle des Hügels wohl gedreht wurde, aber als es so weit war, hatte jede(r) den, seiner Meinung nach, schönsten Platz gefunden und wir genossen dieses unvergessliche Schauspiel bis es fast stockfinster war.

Der nächste Tag, der 29. Mai und nun schon der neunte Tag unserer Reise und ein Sonn- und Sonnentag, würde uns ebenfalls unvergesslich sein. Silverpit engagierte mit Tomislavs Hilfe einen Skipper, der uns mit seinem Boot in den Zrmanja-Canyon brachte. Die Stelle von der aus Old Shatterhand und Intschu-tschuna zum Zweikampf aufbrachen liegt nämlich nicht direkt unter dem Plateau, sondern ein Stückchen flussabwärts. Natürlich kamen wir auch an den markanten Felsen vorbei, wo Old Shatterhand entlang paddelte. Die Stelle wo der Pfahl stand, den er erreichen musste, war nicht wirklich auszumachen, da sich der Wasserpegel der Zrmanja in den 40 Jahren stark verändert hat.

Höhepunkt dieser Fahrt war ein Halt mitten im Canyon, wo wir dann auch schwimmen konnten. Einfach herrlich: kein Tourismus, zwei Boote innerhalb von vier Stunden, angenehme Wassertemperatur und strahlend blauer Himmel. Was wollten wir mehr? Es war ein Erlebnis, dass uns immer im Gedächtnis bleiben wird.

Nach der Bootsfahrt lud uns Tomislav noch zu einem Umtrunk ein und wir lernten kroatische Gastfreundschaft kennen. Trotz einfachster Verhältnisse wurden wir gut bewirtet und merkten, dass hier noch Familienzusammenhalt groß geschrieben wurde.

Spät am Nachmittag fuhren wir erst wieder heim um uns für den nächsten Tag etwas auszuruhen.

Da ging es dann früh am Morgen (6oo Uhr) Richtung Nationalpark Krka. Manfred und Silverpit blieben in Starigrad, denn sie kannten diesen Nationalpark schon. Rebecca und ich nahmen uns vor einmal dort zu schwimmen wo die Indianerkinder in „Winnetou I“ planschten. Da wir beinahe die ersten Touristen waren, konnten wir dort völlig ungestört ins Wasser gehen, was nicht ganz ungefährlich war, denn überall waren spitze Felsen direkt unter der Wasseroberfläche, doch an manchen Stellen war das Wasser dann so tief, dass man schwimmen musste.

Nach einem langen Rundgang vorbei an vielen „fallenden Wassern“ versuchten wir mit dem Auto eine andere Stelle des Nationalparks zu finden. Den Teil, wo Szenen aus „Tal des Todes“ gedreht wurden und wo das Nachtlager der Apachen in „Winnetou I“ war. Wir fanden auch die Stelle, wo Old Shatterhand und Nscho-tschi am Fluss saßen und ein sehr romantisches Paar darstellten; ein sehr filmgeschichtsträchtiger Ort.

Bis wir allerdings diesen Teil des Nationalparks fanden, waren wir zuvor an einem anderen Eingang gewesen. Wir fuhren mit einem Bus (kostenlos) hinunter zu den Seen, stellten fest, dass wir falsch waren und fuhren wieder hinauf. So gewannen wir einen Eindruck von der Größe dieses Nationalparks.

Die Schleierfälle, oder auch Roski-Fälle, sind nämlich etwas versteckt und kaum ein Tourist „verirrt“ sich dahin und so waren die „Ranger“ (es gibt hier kein Eingangshäuschen) belustigt über unsere Bücher und Bilder.

Hier an den Schleierfällen sind die Felsformationen der Berge denen in Amerika sehr ähnlich. Als Amerikareisende halte ich diese Filmschauplätze für die Amerika-authentischsten.

Auf Schleichwegen versuchten wir nun zu einem Ort zu gelangen, von dem man den Roski Slap sehen konnte, wo Winnetou und Old Shatterhand mit dem Kanu vorbeipaddelten, doch diese Wasserfälle sind wirklich nur vom Wasser aus zu sehen. Wir hatten Glück: ein Einheimischer bot uns eine Bootsfahrt für 100 Kuna an. Da Georg das Mittagessen nicht wirklich bekommen war, fuhren nur Rebecca und ich mit. Eine unvergleichlich schöne Tour. Der Skipper fuhr uns ganz nah an die Wasserfälle heran, sodass wir wunderschöne Naturschauspiele des Wassers sehen konnten. Eine ¾ Stunde fuhren wir über den einsamen See und unser Bootsmann brachte uns zu den Stellen die wir sehen wollten. Währenddessen machte Georg Bekanntschaft mit einer Giftschlange, die ihn zum Glück nicht biss. Er machte sich auch ein wenig Sorgen um die zwei Frauen, die mit einem fremden Mann in einem fremden Land mit einem Boot unterwegs waren. Doch wir trafen uns wohlbehalten wieder.

Am Spätnachmittag fuhren wir auf Schleichwegen vorbei am „Banditenfelsen“ aus

Winnetou I durch unberührte Landschaften Richtung Roswell. Die Straßen verliefen durch allertiefstes Hinterland Kroatiens. Hier sahen wir noch viele zerbombte und unbewohnte Häuser und Dörfer mit völlig maroden Gebäuden vor denen die Einheimischen auf der Straße saßen und ihren Slibowitz tranken.

Von Roswell selbst war nichts mehr zu sehen; nur ein winziger Bahndamm ließ noch die Abzweigung der Lok in Richtung Saloon erahnen. Schwer vorstellbar wie viel in dieser heute gottverlassenen Gegend Kroatiens vor mehr als 40 Jahren los war.

Ein paar Kilometer weiter die Straße entlang sollte man laut Büchern die Stelle finden, wo Winnetou in „Old Shatterhand“ hinunter ins Tal blickt und Tojunga sieht. Dazu mussten wir vorbei an uralten Ruinen über eine große wilde Wiese zu einem Abhang gehen. Es war uns schon sehr mulmig zumute, denn da auch hier offensichtlich der Krieg getobt hatte wussten wir nicht ob vielleicht doch noch irgendwo einige Minen lagen. Georg wanderte unerschrocken vor uns her und wir traten sozusagen in seine Fußstapfen. Bis wir die genaue Stelle fanden durchquerten wir noch einige hundert Meter hüfthohes Gras am Rande des Abhangs. Belohnt wurden wir allerdings mit einem beeindruckenden Ausblick auf ein wildes verwachsenes Tal. Wie herrlich könnte man hier wandern, wenn das Gebiet nur ein wenig mehr erschlossen wäre?

Da die Sonne nun schon langsam sank machten wir uns auf den Weg zum Tafelberg, den wir allerdings nur noch mit Nachteinstellungen der Kameras aufnehmen konnten. Auf dem Weg dorthin ging die Sonne über der kroatischen „Prärie“ unter und tauchte die Landschaft in ein warmes, gelb-rotes Licht. Hier war der Zeitpunkt an dem unsere Laune nicht besser hätte sein können. Müde, aber glücklich kamen wir spät am Abend in unserem Quartier an.

Nun hatten wir alle „wichtigen“ Drehorte gesehen und es blieben uns nur noch zwei Tage um sie- kulinarisch ausgedrückt- mit einem Sahnehäubchen zu versehen. Manfreds Anliegen war es z.B. die Felsen des Mali Alan noch einmal im Sonnenlicht zu fotografieren. Wir andren fachsimpelten am Morgen des vorletzten Tages noch über einige Filmszenen. Die Szene an den Gräbern vom Anfang des Filmes „Winnetou III“ wo OS Winnetou trifft und fortan das Schicksal seinen Lauf nimmt beeindruckte uns tief, sodass wir diese Szene „nachspielten“. Rebecca und ich lernten die Texte und Georg machte sich über Kameraeinstellungen und Bewegungen der Schauspieler Gedanken. Spätestens an Ort und Stelle war uns klar wie viel Professionalität für solche Aufnahmen nötig ist. Einmal vergaßen wir den Text, ein anderes Mal betonten wir falsch oder unnatürlich und nuschelten so manche Worte in die nicht vorhandenen Bärte. Wenn das gelang musste mal wieder die Kamera umgestellt werden. Dazu kam ein ziemlich starker Wind, der die Kamera wackeln ließ und den Ton undeutlich machte. Na ja, nach etwa einer Stunde hatten wir dann endlich eine winzige Filmszene gedreht.

Am Mittag, nachdem das Wetter nicht so herrlich war wie erhofft, verließen wir nun zum letzten Mal diesen Ort, als dann doch noch der Himmel aufbrach und die Sonne am später blauen, Himmel erschien. Alle Aufnahmen vom Vormittag konnten wir nun löschen, denn die Bilder die wir nun machen konnten waren ungleich schöner. So fuhren wir erst spät am Nachmittag wieder die lange Schotterstraße hinunter, um am Abend noch einmal miteinander zu plaudern und Essen zu gehen.

 

Der letzte Tag unserer Reise brach an. Was wollten wir denn nun noch sehen? Ja, der Hunger des Drehortsuchers ist unersättlich. Da wir am Anfang unserer Reise schon das Betonfundament des einen Totempfahles auf dem Zrmanja-Plateau gefunden hatten, wollten wir auch noch das zweite Fundament finden. Wir stellten genaue Berechnungen anhand der Fotos an, in welchem Abstand es wohl zu finden sein müsse.

Silverpit brachte uns am Morgen wieder zum Weg in Richtung Pueblo-Plateau, wo wir uns den ganzen Morgen aufhielten. Und wirklich, wir hatten Erfolg und fanden auch das zweite, wohl etwas kleinere und nicht ganz so spektakuläre Fundament.

Am Mittag erschien auf dem Plateau noch ein Drehortfan aus Hof. Georg und er stellten fest, dass sie übers Internet unter anderem Namen schon einmal miteinander Kontakt aufgenommen hatten. Wie klein die Welt doch unter Karl-May-Fans ist! Übrigens konnte Silverpit mit seinem Auto bis aufs Plateau fahren. Tomislav hatte mit den Straßenbauarbeitern gesprochen, die in den vergangenen Tagen die Fräskante mit Erde aufgeschüttet hatten, alles ohne viel Bürokratie. Nun galt es Abschied nehmen von den uns liebgewordenen Orten.

Rebecca, Georg und ich fuhren noch nach Rastevic um in der einen Richtung den Drehort des Zugüberfalls aus Old Surehand zu sehen, und in der entgegen gesetzten Richtung die Schlussszene aus „Winnetou und das Halbblut Apanatschi“ in der Judge vom Zug überrollt wird. Auch fotografierten wir hier kahle Landschaften in denen einstmals Rocky Town stand. Nebenbei bemerkt kann man diese Bilder (Gleise, karge Landschaft etc.) keinem Nichtfilmfan als Urlaubsfotos „zumuten“. Mittlerweile führt in Rastevic die Autobahn über die Gleise. Ansonsten liegt der Ort am „Ende der Welt“. Getrost konnten wir über die Gleise laufen denn der Zugverkehr war nicht sehr rege. Leider hielt sich aber einstmals ein Schaf zu falscher Zeit an falschem Ort auf. Den stinkenden Kadaver fanden wir  neben den Gleisen, der uns die Abgeschiedenheit dieses Ortes nur noch mehr ins Bewusstsein rief. Dazu trug auch die große Hitze die hier herrschte bei, und wir waren froh nach ca. einer ¾ Stunde wieder im klimatisierten Auto zu sitzen.

An diesem, unserem letzten Abend in Kroatien wurden wir von unserer Pensionswirtin Kata zum Abendessen eingeladen. Im wunderbar gepflegten Garten, etwa 200 m von der Straße entfernt, aßen wir gegrillte Makrele mit selbstgemachtem Kartoffelsalat und frischem grünen Salat. Das Wetter war herrlich und wir hielten Rückschau auf eine wunderbare und einmalige Fanreise. Wir fünf, völlig verschiedene Charaktere im Alter von 18 bis Mitte 50 Jahren fanden in diesen 14 Tagen zu einer Gruppe zusammen, wie sie auch in Karl-May-Bücher oder -Filmen hätte beschrieben werden können. An jenem Abend, dem 1. Juni 2005 sahen wir uns in dieser Formation zum letzten Mal.

Am nächsten Morgen gegen 6.00 Uhr brachen wir auf. Der Abschied fiel uns sehr schwer, schien doch die Sonne wieder einmal so herrlich vom tiefblauen Himmel.

Unterwegs blieben wir noch einige Male stehen um die Farben der Adriaküste zu fotografieren und die angenehme Luft zu spüren. Die Autobahn, die den Anblick des Velebitgebirges „verschandelte“ war uns jetzt sehr lieb, denn wir kamen nun schnell vorwärts. Silverpit und Manfred waren schon weit voraus als wir am Mittag die Postojna-Höhlen erreichten. Uns war klar, dass wir die Höhle aus Winnetou II und Old Surehand nicht besichtigen konnten, doch da wir hier schon einmal vorbeikamen wollten wir uns dieses besondere Wunder der Natur einmal anschauen. Wir wurden nicht enttäuscht: die Höhlen hatten eine Ausdehnung für uns fremden Ausmaßes. Atter- und Dechenhöhle sind dagegen kleine Erdlöcher. Wir wurden durch ein Höhlensystem gigantischer Ausdehnung geführt, und wir bereuten nicht, so viel Zeit dafür verwendet zu haben. Nach der Abgeschiedenheit der vielen Drehorte die wir bis hierher gesehen hatten störte uns natürlich der Massentourismus der hier anzutreffen war. Auch die sanitären Einrichtungen ließen sehr zu wünschen übrig. Obwohl wir hier aßen durften wir nicht kostenlos die Toiletten benutzen. Jeder bekam eine „Eintrittskarte“ für Toiletten auf denen sich Bakterien wirklich wohl fühlten. Für die Betreiber war es wohl wichtiger Toilettenkarten zu verkaufen als zu putzen. Nähere Ausführungen möchte ich dem Leser aber am Ende dieses Berichtes ersparen. Nur dieses: mit Essen und Besichtigung der Höhlen sollte man etwa 3 Stunden einplanen. Es war schon nach 14.00 Uhr als wir wieder aufbrachen. Die Fahrt durch Slowenien zog sich sehr dahin, denn hier fuhren wir fast ausschließlich über Landstraßen die ein schnelles Vorwärtskommen unmöglich machten. Gegen 20.00 Uhr trafen wir endlich in München ein. Manfred war schon auf dem Weg nach Hause. An diesem Abend gingen wir früh schlafen, denn am nächsten Morgen starteten wir früh Richtung Heimat.

Um 7.00 Uhr waren wir schon wieder auf der Autobahn und nach einem guten und ausgiebigem Frühstück in der Raststätte „Köschinger Forst“ (sehr zu empfehlen) setzten wir unsere Reise fort. Unsere Gefühle wurden nun sehr gemischt. Wir freuten uns alle drei auf zu Hause, die Familie und die vertraute Umgebung, doch andererseits wussten wir, dass wir uns bald voneinander verabschieden mussten. Schon am Morgen verließen wir Peter mit einer herzlichen Umarmung, und nun mussten wir uns von Georg trennen, der am Anfang als Fremder zu uns kam und nun ein Freund geworden war. Ja, in uns wurde es hinter Hilden ein wenig leerer, und zu Hause hatte uns der Alltag schnell wieder. Doch noch heute denken wir gerne an diese Fanreise zurück, und wir werden sie nie vergessen.

Andrea Hegermann im März 2006


Einige Bilder der Reise, die für sich sprechen!

Damals                                                 Heute(2005)

Brinkley in der Höhle

 

Rudern zur Schatz-Höhle

Schluss-Szene "Schatz im Silbersee"

Aus "Winnetou 3.Teil"

Ankunft am Poeblo "Winnetou 1.Teil"

"Winnetou 1.Teil"

Auf dem Weg zum "Nugget-Sil"

"Hier trennen sich unsere Wege"

"Ein Schwur, der alle Häuptlinge bindet"

Abschied von Old Shatterhand

Ein todbringender Schuss auf Tscho-Tschi

Winnetou eilt zu Hilfe

Frederick "Santers" Bande

"Winnetou 3.Teil"

"Winnetou 1.Teil"

Letzte Zuflucht der Apachen (Win.3)

In loser Reihenfolge:

"Schwarzer Adler" Winnetou 1.Teil

Sterbe-Szene "Winnetou 3.Teil"

Die Sterbestelle 2005

Beginn der "Titel-Musik" in Winnetou 1.Teil

"Im Tal der Toten"

Die Toten und Tasche von "Engel" (SiSS)

"Old Shatterhand"

"Winnetou 1.Teil"

Wie: "BRAVO-Starschnitt" Winnetou 1.Teil

Winnetou trifft Old Surehand

Old Surehand

Poeblo-Platout "Winnetou 1.Teil"

An den Marterpfählen "Winnetou 1.Teil"

Sehnsüchtig erartet, "Winnetou 1.Teil"

Morgen holen wir das Gold (Win. 1.Teil)

"Ein Treck; Boys"

Santer nimmt Winnetou gefangen (Win 1)

"Unter Geiern"

Der Planwagen - Treck (Win. 1)

Befreiung Winnetous in Winnetou 1.Teil

Gefangen von Tangua

Aus Winnetou 2.Teil

Die Planwagen in Winnetou 1.Teil

Vor der Befreiung Winnetous (Win. 1.Teil)

Die Bewacher überwältigen (Win.1.Teil)

Ende  "Winnetou 1.Teil"

Ende  "Winnetou 3.Teil"

Ende  "Schatz im Silbersee"

Buttler-Farm - "Der Schatz im Silbersee"

Impressionen auf dem Zrmanja!

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei "Knallender Sonne" - gute 33° -

erlebten wir den Rauen Zrmanja Fluss über

4 Stunden lang, vom Boot aus!

Wir fühlten uns wie "Old Shatterhand und

Winnetou" in den 60er Jahren!

 

So könnten wir diese Bilder-Reihe noch

ewig verlängern!

Insgesamt wurden von uns Fünfen, die an dieser Reise teil genommen haben, über  2000 Fotos erstellt; vom Film-Material (Video) nicht zu sprechen.

Es fällt schwer, die Schönsten zu suchen -

Alle Fotos sind Sehenswert!

   
Wir hoffen mit diesem Bericht und den Bildern, Euch ein wenig an unserer Reise zu den Drehorten der Karl-May-Filme im Wunderschönen Kroatien, etwas haben teilnehmen lassen können und Reise-Fieber geweckt zu haben.

An Dieser Stelle, möchte ich mich noch einmal bei Allen "Ganz Herzlich Bedanken" !

Bei, Andrea und Rebecca H. aus Oberhausen

Bei, Manni und den Kroatischen Freunden, Jussip und Tomislav aus Maslenica.

Wie, Andrea, schon am Anfang schreibt: "Verschiedene Charaktere trafen aufeinander" - so bleibt mir nur zu sagen  - "Einige sind Freunde geworden"  -   "Danke"!!


Webmaster-Winnetou4.de im April 2006

Georg F.